„I do not know what I have said until I received the answer to my message“ (Norbert Wiener 1894-1964).

Wer lässt sich schon gerne ein "X" für ein "U" vormachen. LIEBERT Unternehmensberatung hilft bei der Kommunikation

Wer lässt sich schon gerne ein „X“ für ein „U“ vormachen?!

Uns stellen sich doch sofort die Nackenhaare auf, wenn die pubertierende Tochter  uns plötzlich „schön tut“. Denn wir wissen aus Erfahrung: Hier handelt es sich nur um die Spitze eines Eisbergs. Der viel wichtigere Teil – Eisbergmodell der Kommunikation – ist das, was (noch) nicht gesagt wurde.

Kommt das Gegenüber dann endlich ‚auf den Punkt’, sind wir schon längst vorbereitet und haben etliche Varianten der Reaktion durchgespielt. Zudem wird auch noch die Verhandlungsposition des Gegenübers schwächer, da unsere Offenheit für das eigentliche Thema gesunken ist. Wer lässt sich schon gern ein „X“ für ein „U“ vormachen?!

Der allergrößte Teil der Kommunikation ist verdeckt. Aber ganz unglücklicherweise liegt das Hauptaugenmerk eines Senders auf der sichtbaren Spitze des Eisbergs – dagegen lauert der Empfänger auf die sprichwörtliche Katze im Sack.

Transparente Kommunikation bedeutet zuallererst, dass wir wissen, was wir aussenden wollen. In unserem Beispiel sendet der Gesprächspartner wenig schmeichelhafte Einschätzungen über uns. So als seien wir leicht hinters Licht zu führen und deshalb nicht der Mühe wert, in eine Verhandlung mit uns mit einem substantiellen Angebot einzusteigen (salbungsvolle Worte scheinen zu genügen).

Es ist schwer zu glauben, dass der Gesprächspartner dies tatsächlich aussenden wollte, denn verständlicherweise wird unser Entgegenkommen dadurch nicht gefördert. Hier wird deutlich: Es ist wichtiger, den eigenen Eisberg zu kennen, als den des Anderen.

Transparente Kommunikation beruht auf Selbsterkenntnis und respektvoller Begegnung mit dem Anderen. Als Prüfkriterium kann folgende Frage gelten: Fühle ich mich selbst noch wohl, bei dem was ich sage?

Für Teams, Mitarbeiter und Führungskräfte bietet die LIEBERT Unternehmensberatung viele unterschiedliche Möglichkeiten, die Vorteile der Transparenten Kommunikation selbst zu erfahren und praktisch zu üben. Diesbezüglich bieten wir Seminare, Workshops, modulare oder Blocktrainings im Einzel- oder Gruppensetting an.

Voice or Silence?

Wenn das, was wir senden wollen der Kenntnis der eigenen Motive und Ziele bedarf, kann das, was wir tatsächlich gesendet haben, nur dann zeitsparend erfasst werden, wenn es eine offene Rückmeldung gibt bzw. geben darf („… until I received the answer…“). Erfolgt eine Rückmeldung z.B. erst dadurch, dass ein Projekt plötzlich vor dem Aus steht, weil die Kommunikation nicht funktionierte, wurden Zeit, Aufwand und Geld vergeudet.

Eine echoarme Unternehmenskultur senkt den Anteil offener Kommunikation ab – Sender und Empfänger adressieren vorwiegend opportune Botschaften. Unternehmen tun deshalb gut daran, eine ‚Kultur der Stimme’ zu erhalten und zu fördern. Damit Reibungsverluste und kommunikative Eisberge nicht größer werden als nötig.

Unser Workshop ‚Voice or Silence – für eine Kultur der Stimme’ ist konzipiert für die Unternehmensleitung. Dieser Workshop leuchtet Facetten und Vorteile Transparenter Kommunikation aus und führt zur Konzeption konkreter, leicht umsetzbarer Maßnahmen, die das Unternehmen einsetzen kann, eine solche Kommunikation nachhaltig zu unterstützen und als Teil der Unternehmenskultur zu verankern.