Liebert Unternehmensberatung Der Diversity-Ansatz

Liebert Unternehmensberatung Diversity-Ansatz

Während zumindest in staatlichen Schulen immer noch das Prinzip der Homogenität als optimale Voraussetzung für Bildung und Entwicklung gepriesen wird, sieht die Praxis im Berufsalltag gänzlich anders aus: Die Zusammensetzung von Teams nimmt auf irgendwelche Homogenitäten keinerlei Rücksicht. Diesbezüglich darf man sich fragen, ob unser Schulsystem noch einen brauchbaren Bezug zur Wirklichkeit liefert.

Aber auch im Berufsalltag wird oft noch mit Homogenität geliebäugelt. Hauptargument: Weniger Reibungsverluste. Und damit haben die Befürworter recht.

Allerdings zeigt unsere Erfahrung: Der anfängliche Aufwand durch Reibungsverluste lohnt sich signifikant.

Unterschiedliche Fertigkeiten in Teams ergeben eine breite Wissensbasis: Hinter dem Tellerand geht’s weiter. Kulturelle Adaptivität wird insbesondere in internationalen Teams gefördert. Haben Sie internationale Kunden? Dann wissen Sie, wie wertvoll solche Fähigkeiten sind. Unterschiedliche Kommunikationsstile und unterschiedliche Herangehensweisen an Aufgaben bei den einzelnen Teammitgliedern zeigen auf, dass sich ein Ziel über mehrere Wege erreichen lässt. Scheuklappen werden kleiner. Der Bedarf an (anfänglich) höherer Kommunikation fördert die kommunikativen Fertigkeiten beim Einzelnen und schafft eine Kultur des Austausches im Team und im Unternehmen.

Die Rolle der Führungskraft

„Klar ist Diversity nützlich, aber ich mag Diversity immer noch nicht.“ Das emotionale Element ist ein entscheidender Faktor, die Potentiale, die inhomogene Teams bieten, zu nutzen. Das Wichtigste scheint dabei eine Führungskraft zu sein, die überzeugend nicht nur den Nutzen dieses Ansatzes transportiert, sondern den Ansatz emotional positiv darstellen kann.

Am Leichtesten gelingt es erfolgszuversichtlichen Führungkräften Diversity zu promoten, da diese prinzipiell Herausforderungen und Entwicklungschancen sympathisch finden.